Vietnam
Ho Chi Minh, Saigon.
Heute sind wir angekommen, seit drei Tagen sind wir nun in Vietnam und es ist wieder ganz anders als Kambodscha. Die letzten Tage an der Suedkueste waren eigentlich etwas enttaeuschend. Einerseits hat es immer etwas geregnet und dann war der Sueden fuer uns lange nicht so toll wie er angekuendigt war. Viele hatten uns davon vorgeschwaermt und auch in den Reisefuehern wurden Sihanoukville und Kampot als absolutes Muss angekuendigt. Was uns erschreckt hat, war dass dort der Tourismus gerade in Gange kommt. Aber auf eine ganz merkwuerdige Art: Ein Betonklotz wird neben den anderen gestellt, die Bars und Restaurants sind nicht sonderlich gut und dennoch richtig teuer. Die Straende waren sau dreckig, alle pinkeln hin wo sie wollen und benutzen den Strand als Muellkippe. Kambodscha versucht wohl neuerdings viele Touristen anzulocken, aber irgendwie gelingt das noch nicht so gut.
Also waren wir gar nicht traurig, weiterzufahren. In Sihanoukville haben wir noch zwei Schweizer getroffen mit denen wir seit dem unterwegs sind. Wir sind ueber Kampot in Richtung Grenze. Nach Kampot wollten wir ein Sammeltaxi nehmen, weil das die guenstigste Moeglichkeit war. Dass es auch die unbequemste war, haben wir erst gemerkt, als der Fahrer sechs Leute in das kleine Auto steckte - und wir alle mit dickem Backpack. Wow, das war echt eine anstrengende Fahrt. Dabei haben wir auch noch Kathryn und Mike aus Neuseeland kennengelernt - jetzt haben wir da schonmal eine Anlaufadresse! Troztdem sind wir am naechsten Tag freiwillig im Sammeltaxi bis an eine suedliche Grenze gefahren. Das war ganz schoen, weil die Grenze kaum benutzt wird und so war die ganze Prozedur sehr viel ruhiger als sonst... Es war ganz suess wie sorfaeltig der Grenzbeamte unsere Paesse betrachtete und mit sie mit viel Liebe stempelte. Wahrscheinlich hat er vorher noch nie europaeische Paesse gesehen. Er war echt fasziniert!
Spaeter haben wir eine Nacht in Chau Doc verbracht und sind am naechsten Morgen weiter. Eigentlich haben wir diesen Umweg nur gemacht, weil Basti auf dem Mekong unbedingt Boot fahren wollte. Das hat gluecklicherweise auch noch geklappt. Von Chau Doc sind wir mit dem Bus nach Can Tho gefahren, von dort aus dann mit einem kleinen Nussschalenboot ueber den Mekong nach Vinh Long. Das war wirklich ein Highlight und schnell war vergessen, dass die Tour eigentlich unsere Reisekasse sprengt!


Vier Stunden sind wir da so langgeschippert - wirklich wunderschoen!
Heute sind wir dann gleich wieder aufgebrochen und jetzt in Saigon angekommen. Hoert sich etwas romantischer an als es ist. Wir sind zwar in einem richtig schoenen Backpackerviertel und wohnen privat in irgendeinem Haus (war guenstiger und ist echt schoen). Aber noch sieht die Stadt an sich nicht so super schoen aus - laut und gross.
Ich denke wir werden hier morgen alles erkunden, dann wollen wir aber auch schon weiter in Richtung Strand, wo wir erstmal einen kleinen Zwischenstopp machen. Die letzten Tage waren ganz schoen anstrengend...
Vietnam ist nochmal ein Gegensatz zu dem, was wir bisher gesehen haben. Vor allem gibt es so wahnsinnig viele Menschen und das merkt man! Waehrend wir sonst mit dem Bus mal eine Stunde nur durch die Landschaft gefahren sind, faehrt man hier NUR durch 'Wohngebiete' - die menschen sind ueberall!!!
Wir geniessen unsere Reise in vollen Zuegen und sind wirlich dankbar diese Erfahrungen machen zu duerfen und so viel zu sehen.
Ehrlich gesagt gibt es aber doch schon so einiges was wir vermissen - Reis nervt langsam, Kartoffeln oder Kaese waeren mal ein echtes Highlight... Naja, man kann ja nicht alles haben.
Wir schicken euch etwas Sonne und etwas Waerme, lasst euch von dem Herbstanfang da drueben nicht unterkriegen! Wir druecken euch und vermissen natuerlich nicht das deutsche Essen, sondern auch euch!
Heute sind wir angekommen, seit drei Tagen sind wir nun in Vietnam und es ist wieder ganz anders als Kambodscha. Die letzten Tage an der Suedkueste waren eigentlich etwas enttaeuschend. Einerseits hat es immer etwas geregnet und dann war der Sueden fuer uns lange nicht so toll wie er angekuendigt war. Viele hatten uns davon vorgeschwaermt und auch in den Reisefuehern wurden Sihanoukville und Kampot als absolutes Muss angekuendigt. Was uns erschreckt hat, war dass dort der Tourismus gerade in Gange kommt. Aber auf eine ganz merkwuerdige Art: Ein Betonklotz wird neben den anderen gestellt, die Bars und Restaurants sind nicht sonderlich gut und dennoch richtig teuer. Die Straende waren sau dreckig, alle pinkeln hin wo sie wollen und benutzen den Strand als Muellkippe. Kambodscha versucht wohl neuerdings viele Touristen anzulocken, aber irgendwie gelingt das noch nicht so gut.
Also waren wir gar nicht traurig, weiterzufahren. In Sihanoukville haben wir noch zwei Schweizer getroffen mit denen wir seit dem unterwegs sind. Wir sind ueber Kampot in Richtung Grenze. Nach Kampot wollten wir ein Sammeltaxi nehmen, weil das die guenstigste Moeglichkeit war. Dass es auch die unbequemste war, haben wir erst gemerkt, als der Fahrer sechs Leute in das kleine Auto steckte - und wir alle mit dickem Backpack. Wow, das war echt eine anstrengende Fahrt. Dabei haben wir auch noch Kathryn und Mike aus Neuseeland kennengelernt - jetzt haben wir da schonmal eine Anlaufadresse! Troztdem sind wir am naechsten Tag freiwillig im Sammeltaxi bis an eine suedliche Grenze gefahren. Das war ganz schoen, weil die Grenze kaum benutzt wird und so war die ganze Prozedur sehr viel ruhiger als sonst... Es war ganz suess wie sorfaeltig der Grenzbeamte unsere Paesse betrachtete und mit sie mit viel Liebe stempelte. Wahrscheinlich hat er vorher noch nie europaeische Paesse gesehen. Er war echt fasziniert!
Spaeter haben wir eine Nacht in Chau Doc verbracht und sind am naechsten Morgen weiter. Eigentlich haben wir diesen Umweg nur gemacht, weil Basti auf dem Mekong unbedingt Boot fahren wollte. Das hat gluecklicherweise auch noch geklappt. Von Chau Doc sind wir mit dem Bus nach Can Tho gefahren, von dort aus dann mit einem kleinen Nussschalenboot ueber den Mekong nach Vinh Long. Das war wirklich ein Highlight und schnell war vergessen, dass die Tour eigentlich unsere Reisekasse sprengt!



Vier Stunden sind wir da so langgeschippert - wirklich wunderschoen!
Heute sind wir dann gleich wieder aufgebrochen und jetzt in Saigon angekommen. Hoert sich etwas romantischer an als es ist. Wir sind zwar in einem richtig schoenen Backpackerviertel und wohnen privat in irgendeinem Haus (war guenstiger und ist echt schoen). Aber noch sieht die Stadt an sich nicht so super schoen aus - laut und gross.
Ich denke wir werden hier morgen alles erkunden, dann wollen wir aber auch schon weiter in Richtung Strand, wo wir erstmal einen kleinen Zwischenstopp machen. Die letzten Tage waren ganz schoen anstrengend...
Vietnam ist nochmal ein Gegensatz zu dem, was wir bisher gesehen haben. Vor allem gibt es so wahnsinnig viele Menschen und das merkt man! Waehrend wir sonst mit dem Bus mal eine Stunde nur durch die Landschaft gefahren sind, faehrt man hier NUR durch 'Wohngebiete' - die menschen sind ueberall!!!
Wir geniessen unsere Reise in vollen Zuegen und sind wirlich dankbar diese Erfahrungen machen zu duerfen und so viel zu sehen.
Ehrlich gesagt gibt es aber doch schon so einiges was wir vermissen - Reis nervt langsam, Kartoffeln oder Kaese waeren mal ein echtes Highlight... Naja, man kann ja nicht alles haben.
Wir schicken euch etwas Sonne und etwas Waerme, lasst euch von dem Herbstanfang da drueben nicht unterkriegen! Wir druecken euch und vermissen natuerlich nicht das deutsche Essen, sondern auch euch!
oohaa - 19. Sep, 11:27
wir vermissen euch auch schon. Fanny plant jetzt schon Johanna zu ihrem Mädchen Geburstag im Mai einzuladen! HiHi..
Hier ist leider echt nix von Klimaerwärmung zu spüren, die Heizung läuft jetzt schon seit ein paar Tagen. Bis Oktober haben wir es nicht ausgehalten, so kühl ists. Schule macht Spaß, aber so richtig zum lernen und anlesen von Neuem schaffe ich momentan noch nicht. Ich muss mich auch erstmal wieder an ein gewisses Arbeitspensum gewöhnen. Bald geht es dann nämlich auch mit Klassenarbeiten und Klausuren los... ach herrje, soviel zu tun! Ein paar Tage am Strand bei euch fänd ich jetzt super klasse. Schickt mal was rüber, ok!? Bis dahin fühlt euch geknutscht und saugt auf was ihr könnt. So schnell wird eine solche Glegenheit nicht wieder kommen. Knutschi Friede